Pädiatrie - ADS / AHDH

Probleme mit der Aufmerksamkeit. Ein Potential.

Wer kennt ihn nicht: den Zappel-Phillipp und den Träumer. Kinder sind
oft unruhig, unkonzentriert oder lebendig, das ist normal. Beim Aufmerk-
samkeits-Defizit-Syndrom ADS, wie auch bei POS, werden Unkon-
zentriertheit, träges Verhalten und Hyperaktivität aber schnell einmal
zum Problem. Für Gesellschaft, Schule, Familie und vor allem für den
Betroffenen selbst.

Aufmerksamkeit ist unser wichtigstes Denkinstrument. Aufmerksamkeit
heißt nicht nur sich mit dem Wesentlichen zu beschäftigen, sondern
heißt auch, das Unwesentliche bewusst ignorieren zu können. So ist
sie das Fundament für jegliches Lernen, Planen, Organisieren und Handeln.
Und doch geht die Aufmerksamkeit mancher Leute nicht über den nächst
folgenden Schritt hinaus.

Früher POS genannt, werden die Probleme heute vermehrt unter ADS
zusammengefasst. Im englischsprachigen Raum wird auch ADD
(attention deficit disorder) gebraucht.

Weltweit etwa 3,5 Millionen Kinder, und sicher noch mehr Erwachsene
ADS, sind von ADS betroffen. Sie alle haben etwas gemeinsam: den
permanenten Konflikt mit gesellschaftlichen Normen.

Eine frühzeitige Behandlung hilft mögliche psychische Spätschäden
wie Depression, Abhängigkeiten (Alkohol, Drogen, etc.) oder mangelndes
Selbstwertgefühl zu verhindern und fördert vor allem die individuellen
Begabungen.

Wir sehen ADS deshalb als Potential, weil wir damit dem Menschen
nicht nur eine Basis zur einer autonomen Selbstkontrolle, sondern vor
allem eine echte Chance für die Persönlichkeitsentfaltung geben.
 

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